FTTX Planung

Planung in die Zukunft – Glasfasernetze

Eine professionelle, fundierte Planung ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung. Gemeinsam mit Ihnen finden wir Lösungen für eine kostengünstige, schnelle und zukunftssichere Realisierung.

FTTH (Fibre To The Home) und auch FTTB (Fibre To The Building) sind in vielen Ländern bereits in der fortgeschrittenen Betriebsphase. In Deutschland wurde jetzt in einigen Städten mit der Einführung begonnen. TIC Netzplanung unterstützt den Prozess für den Aufbau von FTTH- und FTTB-Systemen von der Planung über den Bau bis zur Dokumentation.

Was ist FTTX? Zu einem Video für Anfänger geht es > hier
 
Glasfasernetz für alle! Zu dem Video geht es > hier
 

Wir führen für Sie Planungstätigkeiten in folgenden Bereichen aus:

  • Next Generation Networks (NGA, NGN, IMS, FMC)
  • Mobilfunk (LTE)
  • Zugangsnetze (DSL, Glasfaser, FTTx, Wireless LAN)
  • Richtfunk (SDH, PDH)
  • IPTV
  • Breitbandkabel (CATV, HFC)

Wir planen grundsätzlich mit modernsten, zum Teil selbst entwickelten Tools und GIS Systemen. Wir verbinden unserer Planung auch an eventuell vorhandenen Software und Netz Strukturen an und integrieren diese soweit möglich.

 

Leerrohrstrukturen

Die Planung und Errichtung kompletter Fiber-Telekommunikationsnetze in Projekten unterschiedlicher Grösse erfordert in der Regel viel Zeit, Know-How und grösstmögliche Sorgfalt. Als Basis für ein optimales FTTX-Netz liegen eine ausgeklügelte Verrohrungsstruktur zu Grunde, welche vorhandene Situationen berücksichtigt  – höchstmöglicher Integration unter maximaler Flexibilität gewährleistet  –  und die finanziellen Rahmenbedingungen des Netzerstellers berücksichtigt. Insbesondere hier verfügen wir über eine langjährige Erfahrung und können Netzbetreiber tatkräftig in der Wahl und Kombination der optimalen Verrohrungsstrukturen unterstützen. Wir kennen uns im Fasermanagement bestens aus, von der Verlegung von Flatliner, Micro-Tubes, dem einblasen von Glasfasern, bis zur Wahl der Spleissboxen und Racksystemen.

PON oder Ethernet-PtP – was ist die bessere letzte Glasfaser-Meile

Der Bedarf nach immer mehr Bandbreite steigt bei Privat-und Geschäftskunden unaufhörlich an. Herkömmliche Kupferadern reichen schon heute kaum noch aus. Der Ausweg lautet: ein Glasfaseranschluss für jeden Kunden. Für die letzte Meile stehen zwei Architekturmodelle bereit: Ethernet-Punkt-zu-Punkt mit aktiver Zugangstechnologie und passive optische Netze. Doch um die vermeintlich preisgünstigere passive Lösung ranken sich zahlreiche Mythen.

Der Glasfaser gehört die Zukunft, die Frage ist nur, auf Basis welcher Architektur. Um Privat- und Geschäftskunden anzuschließen, stehen zwei optische Zugangstechnologien zur Verfügung: passive optische Netze (PON) und Ethernet-Punkt-zu-Punkt-Netzstrukturen (Ethernet-PtP) mit aktiven Komponenten.

PON verwendet passive optische Splitter, um das Signal aufzuteilen und eine Glasfaser für mehrere Kunden zu nutzen. Platziert ist der Splitter entweder in einem Außengehäuse oder direkt im Kabelweg. Diese Art der Netzstruktur entspricht einer Punkt-zu-Multipunkt-Struktur (PMP). Dagegen erhält bei Ethernet-PtP-Netzstrukturen jeder Teilnehmer eine „eigene“ Glasfaser, die an einem Zugangsknoten (einem optischen Konzentrator) terminiert wird.

 

Die Stärke, die eine Schwäche ist

Der vermeintliche Vorteil von PON-Systemen: In der Investitionsphase spart ein Netzbetreiber Geld, weil er nicht so viele Glasfasern verlegen muss, wie wenn er von Anfang an auf eine Ethernet-PtP-Struktur setzen würde. Der Schwachpunkt ist jedoch der optische Splitter. Steigt der Bandbreitenbedarf, muss diese Komponente möglicherweise ersetzt werden. Die anfängliche Stärke geringerer Investitionskosten verwandelt sich im Laufe eines mehr als 20-jährigen Lebenszyklus der Glasfaserinfrastruktur in eine Schwäche – denn bei steigendem Bandbreitenbedarf muss aufgerüstet werden.

In der Diskussion um PON gibt es noch mehr solcher Vorurteile. TIC Netzplanung greift die am häufigsten anzutreffenden PON-Mythen und -Vorurteile auf und analysiert deren Stichhaltigkeit.

Ein generischer Technologie-Vergleich kann nur eine erste Orientierung bieten. Interessant ist ein geografischer Vergleich: Während in Asien Netzbetreiber passive optische Netze bevorzugen, ermittelte eine Studie des FTTH Council Europe, dass in Europa über 80 Prozent der FTTH/FTTB-Installationen auf Ethernet-PtP basieren (IDATE-Studie FTTH Council Europe 02/2009).

Drei gute Gründen für PtP-FTTH:

  1. Zukunftssicher – Maximale Bandbreite pro Benutzer
    „Point-to-Point“-Netzwerke sind zukunftssicher. In einem PtP-Netzwerk ist jeder Benutzer durch dedizierte Glasfasern mit der Zentrale verbunden, was ultimative Flexibilität bietet. Benutzer können aktualisiert und individuell angeschlossen werden; das Netzwerk ist sehr skalierbar und deckt problemlos alle künftigen Triple-Play Daten-Bedürfnissen ab.
  2. Open-Access – Offenes Netzwerk basierend auf offenen Standards
    Ethernet/IP entwickelt sich zum Standard für interaktive Dienste; auch die optischen Verkehrsnetze werden umwandelt von „Circuit Switched“ Netzwerken ins Ethernet. Ein FTTH-Netzwerk sollte nicht nur kompatibel mit Ethernet sein, sondern sollte selbst Ethernet sein.
  3. Kosteneffizienz – Die niedrigsten Kosten für Betrieb, Erweiterung und Wartung
    PtP bietet die kostengünstigste und effizienteste Lösung. Basierend auf Low-Cost Empfänger Technologie, bietet ein PtP-Netzwerk mehr Bandbreite für den Benutzer als Netzwerke die geteiltes Medium benutzen, während die tatsächlichen Kosten am niedrigsten sind.